 Promarca ist der schweizerische Verband der Markenunternehmen im Konsumgüterbereich (Food/Near Food).
Der Verband vertritt die Interessen von 98 Mitgliedsunternehmen, die einen Gesamtumsatz von rund 10.26 Mrd. Franken erzielen und ca. 16'200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Schweiz beschäftigen.

St. Galler Handelstag: Promarca vertrat die These "ohne Marken keine Eigenmarken!"Promarca-Direktorin Anastasia Li-Treyer nahm im Rahmen des 4. St. Galler Handelstages an der Diskussionsarena "Wachstum mit Marken und Eigenmarken" teil. Die Hauptbotschaften:
-Marken leisten Differenzierung: Als Treiber von Innovation erfinden Markenunternehmen seit jeher neue Produkte und Konzepte. Sie haben ihre Leistungen historisch bewiesen.
-Konsumenten orientieren sich an den Werten von Markenprodukten und Vertrauen der Qualität. Markenprodukte sind nicht nur einzigartig, sondern auch über Grenzen wirksam.
-Neue Hirnforschungsstudien bestätigen, dass Markenprodukte im Gegensatz zu Nicht-Markenprodukten (no names) positive Emotionen im Gehirn auslösen.
-Weil Markenprodukte ihre Leistungen historisch bewiesen haben, werden sie gerne vom Handel aufgenommen, um bestimmte Segmente stärker zu profilieren und Umsatzsteigerungen zu erwirtschaften.
-Aber: Marken brauchen das richtige Umfeld! Wollen sie überleben, müssen Markenunternehmen permanent in die Pflege ihrer Marken investieren, diese verteidigen und darauf achten, dass der Kern der Marke nicht verloren geht. Das bedeutet auch zu lernen „nein“ zu sagen, wenn das Umfeld für die Marke nicht stimmt.
"Swissness - eine wertvolle Bezeichnung" / Anastasia Li-Treyer im Interview mit GS1 NetworkPromarca-Direktorin Anastasia Li-Treyer nimmt in einem Interview zu den Themen Produktionsstandort Schweiz, Handelskonzentration, Swissness und Produktfälschung Stellung. Ein Auszug:
Wie würden Sie die Handelskonzentration in der Schweiz beschreiben? Welche Konsequenzen hat die hohe Konzentration?
"In der Schweiz teilen sich praktisch zwei Grossverteiler den Markt, wovon einer nur wenig Markenartikel führt. Das ist weltweit einmalig, aber auch äusserst bedenklich, was den Wettbewerb anbelangt. Grossverteiler können zwischen vielen Markenlieferanten auswählen. Die Hersteller von Markenartikeln haben nur noch einen flächendeckenden Kanal. Die Situation wird ausserdem durch den hohen
Eigenmarkenanteil – den höchsten Europas – verschärft. Dies ist eine
äusserst schwierige Ausgangslage für Markenartikelhersteller."
Der ganze Artikel als pdf:
RSI Radiotelevisione svizzeraLive-Auftritt von Anastasia Li-Treyer in der Sendung Patti Chiari von RSI Radiotelevisione svizzera am 11.12.2009 zum Thema Parallelimporte und Hochpreisinsel Schweiz. www3.rsi.ch/pattichiari
Stellungnahme der Promarca zum Weko Entscheid Gaba vom 8.12.2009Elmex ist ein Ausnahmefall. Gaba hatte bis im Jahr 2006 einen Vertrag, der den Export von Elmex Produkten untersagte. Dieses Verhalten wurde nun gebüsst. Aus diesem Einzelfall sollte auf kein Fehlverhalten für eine ganze Branche geschlossen werden. Denn Parallelimporte für markengeschützte Güter sind seit 1996 zugelassen und bis heute ist uns kein anderer Fall von Behinderung bekannt. Im Gegenteil, Vorabklärungen der Weko (Vorabklärungen i.S. Deodorants und Schokoriegel, RPW 2004/1, S. 85ff. und 93ff.) haben ergeben, dass keine Behinderung stattfand. Die fehlenden Auslandimporte waren gemäss Wettbewerbskommission auf andere Gründe zurückzuführen.
Promarca Forum 2009Alternativen: Neue Wege in Vertrieb, Produktangebot, Services und Kommunikation Zusammenfassungen der Referate und Präsentationen Bildergalerie
Pressemitteilungen
Für allfällige Fragen steht Promarca-Direktorin Anastasia Li-Treyer zur Verfügung: info@promarca.ch
80. Promarca-Mitgliederversammlung, 4. Juni 2009Am Donnerstag, 4. Juni fand Promarcas 80. ordentliche Generalversammung im Hotel Bellevue Palace in Bern statt. Im öffentlichen Teil der Veranstaltung referierten Promarcas Präsident Dr. Alexander Jost sowie Dr. Beat Kappeler, Kommentator in der NZZ am Sonntag und Le Temps vor über 120 Gästen.
Folgend finden Sie die Pressemitteilungen in d/f, Herrn Dr. Alexander Josts Referat sowie einen Artikel von Prof. Dr. Torsten Tomczak (HSG) zur aktuellen Lage der Schweizer Markenartikelindustrie als Hintergrundinformation:
Für Fragen stehen wir jederzeit gerne offen: info@promarca.ch
Promarca am Bahnhofplatz 1 in Bern Die Promarca-Geschäftsstelle hat per 1. Mai 2009 Räumlichkeiten am Bahnhofplatz 1 in Bern bezogen. Unsere neue Adresse:
Promarca Schweizerischer Markenartikelverband Bahnhofplatz 1 3011 Bern
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