Promarca ist der schweizerische Verband der Markenunternehmen im Konsumgüterbereich (Food/Near Food).
Der Verband vertritt die Interessen von 97 Mitgliedsunternehmen, die einen Gesamtumsatz von mehr als 12 Mrd. Franken erzielen und ca. 18'500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Schweiz beschäftigen.
Promarca Jahresbericht 2009
Promarcas Jahresbericht 2009 ist nun downloadbar: (PDF-Datei; 1,7 MB)
Joe Müller ist neuer Promarca-Präsident
Nach 5 Jahren an der Spitze des Schweizerischen Markenartikelverbandes Promarca übergibt Dr. Alexander Jost das Präsidenten-Amt an Joe Müller. Er wurde am 27. Mai 2010 von der 81. ord. Promarca-Mitgliederversammlung gewählt.
Die Pressemitteilung dazu finden Sie im Mediacorner.
Bildgalerie Promarca Mitgliederversammlung
Der Tag der Marke am 27. Mai, bestehend aus Promarca Mitgliederversammlung, Pressekonferenz und dem Schweizer Markenkongress, ist erfolgreich über die Bühne gegangen. Über 250 Teilnehmer widmeten sich ganz dem Thema "Marke".
Nachahmer haben freie Bahn: Schweizer Gerichte schützen Markenprodukte nicht vor Rufausbeutung
Konsumenten bezeichnen Markenprodukte als qualitativ hochwertig, vertrauenswürdig und innovativ. Ein Ruf, den Nachahmer immer wieder ausnutzen, indem sie sich mit ihren Produkten stark an Originale anlehnen. Trotzdem wenden Schweizer Gerichte die Vorschriften zur Bekämpfung von Rufausbeutung nicht an und verwehren Markenherstellern damit nicht nur Schutz, sondern gefährden den Innovationsstandort Schweiz. Der Schweizerische Markenartikelverband Promarca fordert deshalb, die Rechtspraxis zu ändern, zukünftig entschiedener gegen Rufausbeutung vorzugehen und sich an der europäischen Rechtsprechung zu orientieren.
Die Pressemitteilung dazu finden Sie im Mediacorner.
27. Mai 2010 — Tag der Marke
Promarca und die Managementberatung htp St. Gallen lancieren gemeinsam den Tag der Marke. Der ganztägige Dachanlass setzt sich aus drei Teilen zusammen:
Promarca Mitgliederversammlung
Pressekonferenz
Schweizer Markenkongress mit Vormittags-Foren und Nachmittags-Kongress.
Ziel ist, Leute zu begeistern, die eine Affinität zu Marken und deren Umfeld haben. In einem rohstoffarmen Land wie der Schweiz sichern Wissen, Innovation und Kreativität den Wohlstand. Alles Faktoren, die Markenprodukte und damit Markenunternehmen auszeichnen. Ein guter Grund, um am Tag der Marke über den Beitrag der Markenunternehmen für den Wirtschaftsstandort Schweiz zu informieren, Transparenz zu schaffen im Bezug auf spezifische schweizerische Rahmenbedingungen sowie Neues aus der Wissenschaft zu erfahren.
Schwerpunkte des Markenkongresses sind „Nachhaltigkeit als Element der Markenführung“, „Behavioral Branding - Wie Unternehmen die Mitarbeiter zu Markenbotschaftern machen“ von Prof. Tomczak sowie das Thema Swissness im Marketing, dessen rechtliche Dimension umfassend erläutert wird.
Insgesamt bietet der Kongress fünf Fachforen sowie einen Kongressnachmittag mit Key-Note Speeches und einer Podiumsdiskussion. Weitere Informationen erhalten Sie im Web unter www.marken-kongress.ch.
Die 81. ordentliche Mitgliederversammlung Promarca findet im Rahmen des Tags der Marke am 27. Mai 2010, 11.00 - 12.30 Uhr im Bellevue Palace Bern statt. Sie ist ausschliesslich Promarca-Mitgliedern zugänglich. Im Zentrum stehen die Wahlen neuer Promarca-Vorstandsmitglieder und die Ernennung eines Nachfolgers für Dr. Alexander Jost, der seit 2005 als Promarca-Präsident amtet. Anschliessend können Interessierte am Schweizer Markenkongress teilnehmen.
23. Februar 2010 | Anastasia Li-Treyer nimmt im Kassensturz zu verschiedenen Packungsgrössen und selektiven Vertriebskanälen Stellung
Der Wunsch nach anderen Verpackungsgrössen ist oft ein expliziter Wunsch von Grossverteilern an die Hersteller, um sich von ihren Konkurrenten zu unterscheiden. Markenunternehmen würden es bevorzugen, eine einzige Verpackungsgrösse herzustellen, vor allem auch weil dies betriebswirtschaftlich am Sinnvollsten ist.
Unter dem Begriff des „selektiven Vertriebs“ versteht Promarca die Auswahl von Vertriebskanälen, die zu den Werten und der Ausstrahlungskraft einer Marke passen. Je nachdem, wie eine Marke positioniert ist, muss das Markenunternehmen auch befähigt sein, „nein“ zu sagen. Nur so können die Werte einer Marke langfristig erhalten bleiben.
Verleihung des Negativpreises „Plagiarius“ / Anastasia Li-Treyer Jurymitglied
Billig eingekauft, teuer bezahlt! Produkt- und Markenpiraterie kennt nur Verlierer
Der gefürchtete Negativpreis „Plagiarius“ wurde am 12. Februar 2010 auf der Frankfurter Konsumgütermesse „Ambiente“ zum 34. Mal verliehen. „Ausgezeichnet“ wurden Hersteller und Händler besonders dreister Plagiate (einige Beispiele siehe Fotos). Promarcas Direktorin Anastasia Li-Treyer hatte Einsitz in die Plagiarius-Jury.
Ideen sind der Motor einer jeden Volkswirtschaft
Angesichts der drastischen Zunahme von Produkt- und Markenpiraterie sind gerade die Industrienationen zur Erhaltung ihrer Wettbewerbsfähigkeit darauf angewiesen, ihren Vorsprung im Designund Technik-Know-how zu verteidigen und auszubauen. Ohne kreative Ideen gäbe es keine neuen Produkte - und ohne Innovationen auch keinen Fortschritt, keine Arbeitsplätze und keinen Wohlstand. Zum Schutz der Unternehmen, aber auch der Verbraucher, müssen illegale, teils minderwertige, Nachahmungen mit allen Mitteln konsequent bekämpft und verfolgt werden. Das Plagiat ist ein Schmarotzer des Originals und ohne seinen „Wirt“ ein Nichts. Originale sind es, die unsere Welt vorwärtstreiben. Sie stehen für Qualität, Sicherheit und Vertrauen.
Allein an den EU-Außengrenzen haben Zollbeamte in 2008 mehr als 178 Millionen rechtsverletzende Artikel sichergestellt. Eine Zunahme um mehr als 100% im Vergleich zum Vorjahr.
St. Galler Handelstag: Promarca vertrat die These "ohne Marken keine Eigenmarken!"
Promarca-Direktorin Anastasia Li-Treyer nahm im Rahmen des 4. St. Galler Handelstages an der Diskussionsarena "Wachstum mit Marken und Eigenmarken" teil. Die Hauptbotschaften:
-Marken leisten Differenzierung: Als Treiber von Innovation erfinden Markenunternehmen seit jeher neue Produkte und Konzepte. Sie haben ihre Leistungen historisch bewiesen.
-Konsumenten orientieren sich an den Werten von Markenprodukten und Vertrauen der Qualität. Markenprodukte sind nicht nur einzigartig, sondern auch über Grenzen wirksam.
-Neue Hirnforschungsstudien bestätigen, dass Markenprodukte im Gegensatz zu Nicht-Markenprodukten (no names) positive Emotionen im Gehirn auslösen.
-Weil Markenprodukte ihre Leistungen historisch bewiesen haben, werden sie gerne vom Handel aufgenommen, um bestimmte Segmente stärker zu profilieren und Umsatzsteigerungen zu erwirtschaften.
-Aber: Marken brauchen das richtige Umfeld! Wollen sie überleben, müssen Markenunternehmen permanent in die Pflege ihrer Marken investieren, diese verteidigen und darauf achten, dass der Kern der Marke nicht verloren geht. Das bedeutet auch zu lernen „nein“ zu sagen, wenn das Umfeld für die Marke nicht stimmt.
"Swissness - eine wertvolle Bezeichnung" / Anastasia Li-Treyer im Interview mit GS1 Network
Promarca-Direktorin Anastasia Li-Treyer nimmt in einem Interview zu den Themen Produktionsstandort Schweiz, Handelskonzentration, Swissness und Produktfälschung Stellung. Ein Auszug:
Was halten Sie vom Gesetzgebungsprojekt «Swissness», das auch für Lebensmittel gelten soll?
"Promarca glaubt, dass für ein rohstoffarmes Land wie die Schweiz die
Wertschöpfung das richtige Kriterium ist, um Swissness abzugrenzen. Wenn 60 Prozent der Herstellungskosten in der Schweiz generiert werden, soll sich ein Produkt auf Swissness beziehen können, und dies sollte für alle Produkte gelten."
Live-Auftritt von Anastasia Li-Treyer in der Sendung Patti Chiari von RSI Radiotelevisione svizzera am 11.12.2009 zum Thema Parallelimporte und Hochpreisinsel Schweiz. www3.rsi.ch/pattichiari
Stellungnahme der Promarca zum Weko Entscheid Gaba vom 8.12.2009
Elmex ist ein Ausnahmefall. Gaba hatte bis im Jahr 2006 einen Vertrag, der den Export von Elmex Produkten untersagte. Dieses Verhalten wurde nun gebüsst. Aus diesem Einzelfall sollte auf kein Fehlverhalten für eine ganze Branche geschlossen werden. Denn Parallelimporte für markengeschützte Güter sind seit 1996 zugelassen und bis heute ist uns kein anderer Fall von Behinderung bekannt. Im Gegenteil, Vorabklärungen der Weko (Vorabklärungen i.S. Deodorants und Schokoriegel, RPW 2004/1, S. 85ff. und 93ff.) haben ergeben, dass keine Behinderung stattfand. Die fehlenden Auslandimporte waren gemäss Wettbewerbskommission auf andere Gründe zurückzuführen.
Für allfällige Fragen steht Promarca-Direktorin Anastasia Li-Treyer zur Verfügung: info@promarca.ch
80. Promarca-Mitgliederversammlung, 4. Juni 2009
Am Donnerstag, 4. Juni fand Promarcas 80. ordentliche Generalversammung im Hotel Bellevue Palace in Bern statt. Im öffentlichen Teil der Veranstaltung referierten Promarcas Präsident Dr. Alexander Jost sowie Dr. Beat Kappeler, Kommentator in der NZZ am Sonntag und Le Temps vor über 120 Gästen.
Folgend finden Sie die Pressemitteilungen in d/f, Herrn Dr. Alexander Josts Referat sowie einen Artikel von Prof. Dr. Torsten Tomczak (HSG) zur aktuellen Lage der Schweizer Markenartikelindustrie als Hintergrundinformation: