Promarca Brand Sustainability Award

Der Gewinner des Promarca Brand Sustainability Awards 2026 ist… Zweifel! 

Mit dem Pilotprojekt «Alles beginnt im Boden» zeigt die Zweifel Chips & Snacks AG, wie unternehmerische Verantwortung bereits am Anfang der Wertschöpfungskette ansetzen kann. Gemeinsam mit Partnern aus der Schweizer Landwirtschaft investiert Zweifel in regenerative Anbaumethoden, messbare Klimawirkung und eine langfristig tragfähige Rohstoffproduktion – freiwillig, partnerschaftlich und mit konkreten Ergebnissen.  

Was ist der Promarca Brand Sustainability Award? 

Der Promarca Brand Sustainability Award (vormals Promarca Nachhaltigkeitsaward) zeichnet jedes Jahr Projekte, Produkte oder Unternehmen aus, die innovative und praxisnahe Lösungen im Bereich Nachhaltigkeit entwickeln und erfolgreich umsetzen. Der Award macht sichtbar, wie die Schweizer Markenartikelindustrie ökologische, soziale und wirtschaftliche Verantwortung in ihr unternehmerisches Handeln integriert und entlang der gesamten Wertschöpfungskette konkrete Wirkung erzielt – von der Rohstoffgewinnung über Produktion und Verarbeitung bis zum fertigen Produkt.  

Eine unabhängige Expertenjury beurteilt die eingereichten Projekte und zeichnet jene aus, die insbesondere durch Innovationskraft, Umsetzbarkeit, Skalierbarkeit und nachweisbare Wirkung überzeugen. 

Warum hat Zweifel gewonnen? 

Die Jury überzeugten insbesondere die Konsequenz, die partnerschaftliche Umsetzung und die Messbarkeit des Projekts. Mit «Alles beginnt im Boden» setzt Zweifel gemeinsam mit Inoverde, der fenaco Genossenschaft und AgroImpact auf regenerativen Kartoffelanbau. Schonende Bodenbearbeitung, vielfältige Fruchtfolgen und Zwischenfrüchte tragen dazu bei, die Bodenfruchtbarkeit zu stärken, die Biodiversität zu fördern und die landwirtschaftliche Produktion langfristig widerstandsfähiger zu machen. 

Die Klimawirkung wird für jeden teilnehmenden Betrieb individuell erfasst. Gleichzeitig erhalten die Produzenten eine Klimaprämie, die unabhängig vom Rohstoffpreis ausgerichtet wird. Damit verbindet das Projekt ökologische Zielsetzungen mit einer langfristigen wirtschaftlichen Perspektive für die beteiligten Landwirtschaftsbetriebe. 

Bereits 2025 stammten 1’500 Tonnen Kartoffeln – rund 6 Prozent der Einkaufsmenge – aus regenerativem Anbau. Auch entlang der Rapsöl-Lieferkette arbeitet Zweifel gemeinsam mit der Florin AG daran, Emissionen zu reduzieren. Das langfristige Ziel ist Netto-Null bis 2050. 

«Schweizer Kartoffeln sind für uns auch künftig von zentraler Bedeutung. Der Promarca Brand Sustainability Award bestärkt uns, gemeinsam mit unseren Partnern weiter in eine zukunftsfähige Schweizer Landwirtschaft zu investieren», sagt Christoph Zweifel, CEO der Zweifel Chips & Snacks AG. 

Die unabhängige Fachjury 

Die Gewinner werden von einer unabhängigen Jury aus ausgewiesenen Fachexpertinnen und -experten für Nachhaltigkeit bestimmt: 

  • Babette Sigg Frank, Präsidentin Konsumentenforum 
  • Carina Porot, Global Sustainability Lead, IWC Schaffhausen 
  • Katrin Muff, Leiterin Institute for Business Sustainability IBS 
  • Marco Grossmann, Experte Kreislaufwirtschaft 
  • Stefan Hirschi, Experte Sustainability 
Ebenfalls ausgezeichnet: Eine starke Top 3 

Zweifel war nicht allein. Die weiteren ausgezeichneten Projekte zeigen, wie unterschiedlich unternehmerische Verantwortung in der Markenartikelindustrie konkret umgesetzt werden kann – von langfristigen Partnerschaften in der Landwirtschaft über Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz bis zur systematischen Verankerung von Nachhaltigkeit entlang der gesamten Lieferkette. 

Platz 2 (ex aequo): Barilla Schweiz AG – «Carta del Basilico» 

Barilla Schweiz setzt auf langfristige Direktverträge und faire Prämien für seine Basilikum-Produzenten und schafft damit verlässliche Partnerschaften entlang der Lieferkette. Gleichzeitig stärkt das Projekt die Transparenz gegenüber den Konsumentinnen und Konsumenten: Ein QR-Code auf dem Pesto-Glas ermöglicht die lückenlose Rückverfolgbarkeit von Herkunft und Erntezeitpunkt. 

Platz 2 (ex aequo): Groupe Minoteries SA – Kreislauforientierte Bäckerei 

Groupe Minoteries macht bislang ungenutzte Nebenströme wie Biertreber und Weizenkleie für die Lebensmittelproduktion nutzbar. Daraus entstehen industriell einsetzbare Backzutaten, die bis zu 12 Prozent herkömmlicher Rohstoffe ersetzen, den Nährwert verbessern und Ressourcen schonen. Das Projekt zeigt beispielhaft, wie Kreislaufwirtschaft entlang bestehender Wertschöpfungsketten praktisch umgesetzt werden kann.  

Platz 3: Oatly Switzerland AG  

Der Ansatz verbindet konkrete Massnahmen in der Wertschöpfungskette mit langfristigen Klimazielen und macht Nachhaltigkeit zu einem integralen Bestandteil der Unternehmens- und Lieferkettensteuerung. 

Gewinner

2025: Le Café Bio-Éthique, La Semeuse

2024: COMPO BIO GRANUPLANT®, Compo Jardin AG

2023: Milch im Glas, Emmi Schweiz AG